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Aktuelles

Siehst du das Licht am Himmel? Es leuchtet uns den Weg in der Nacht – nicht nur im Advent.“ (Zitat aus den HerzWorte-Briefen)

Wenn auch Sie nach dem Verlust eines wichtigen Menschen mit jemandem ins Gespräch kommen möchten, laden wir Sie herzlich zu unserer Mittagspause am Trauerort ein. Die Ehrenamtlichen des Trauerortes Horizont sind immer mittwochs von 12 -13 Uhr als Ansprech- bzw. Gesprächsperson vor Ort, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

01.12.2021 | Die besondere Mittagspause am Trauerort

Das Café Horizont lädt ein zur Sternstunde! Freuen Sie sich auf einen sinnlichen, genussvollen Abend. Sie dürfen dabei zur Ruhe kommen und kleine kulinarische Genüsse erleben. Genießen Sie den Augenblick mit akustischen, sinnlichen und nachdenklichen Impulsen.

Wann und wo:
Freitag, 26.11.2021
Einlass: 18:30 Uhr (Beginn: 19 Uhr)
Eintritt inklusive kleiner Köstlichkeiten: 25 €

Reservierung bitte unter 07731 969 70 799 oder per Mail an mail@cafe-horizont.info. Es gilt die aktuelle Corona-VO und 2G.

Wir freuen uns auf Sie!

Bis bald im Café Horizont.

26.11.2021 | Sternstunden im Café Horizont

Was bleibt? Erinnerungen, Momente, Lichtpunkte die auftauchen und sich wieder davon machen.“ (Zitat aus den HerzWorte-Briefen)

Wenn auch Sie nach dem Verlust eines wichtigen Menschen mit jemandem ins Gespräch kommen möchten, laden wir Sie herzlich zu unserer Mittagspause am Trauerort ein. Die Ehrenamtlichen des Trauerortes Horizont sind immer mittwochs von 12 -13 Uhr als Ansprech- bzw. Gesprächsperson vor Ort, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

23.11.2021 | Die besondere Mittagspause am Trauerort

Nachtrag 16.11.2021: 

ACHTUNG: Ausstellung "TROST" im Treffpunkt Horizont ABGESAGT

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Lage haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die geplante Ausstellung "Trost" mit allen dazugehörigen Veranstaltungspunkten zum Schutze aller Beteiligten abzusagen.
Rückfragen richten Sie bitte an das Team vom Treffpunkt Horizont: mail@treffpunkt-horizont.info oder per Telefon an 07731 969 70 790

 

Die Heidelberger Fotografin Gülay Keskin zeigt in eindrücklichen Schwarz-Weiß-Fotos auf 11 Rollups tröstende Berührungen. Hände von Jugendlichen und Erwachsenen erzählen durch ihre Gesten, wie sie Trost erfahren und geben.

Kurze persönliche Texte lassen etwas durchscheinen von der Lebenssituation der Menschen, zu denen die Hände gehören. Einfühlsam und wertschätzend macht die Ausstellung so sichtbar, was Trost sein kann.

Die Ausstellung ist vom 21.11.-04.12.2021 im Treffpunkt Horizont (Hegaustraße 31 in Singen) zu sehen und wird von mehreren Veranstaltungen rund um das Thema "Trost" begleitet. Den Flyer mit dem gesamten Programm finden Sie hier (pdf). 

21.11.2021 | ABGESAGT: Ausstellung "TROST" im Treffpunkt Horizont

Regentage, Novembernebel, Laubwiesen, Rückzug, Stille – auch in mir.. “ (Zitat aus den HerzWorte-Briefen)

Wenn auch Sie nach dem Verlust eines wichtigen Menschen mit jemandem ins Gespräch kommen möchten, laden wir Sie herzlich zu unserer Mittagspause am Trauerort ein. Die Ehrenamtlichen des Trauerortes Horizont sind immer mittwochs von 12 -13 Uhr als Ansprech- bzw. Gesprächsperson vor Ort, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

16.11.2021 | Die besondere Mittagspause am Trauerort

Vor Kurzem haben wir eine tolle Spende von der Firma Flexo Handlauf aus Gottmadingen erhalten: nützliche Handläufe für die Flure im Hospiz Horizont!

Die Firma Flexo Handlauf hat sich als Fachbetrieb auf die Nachrüstung von Handläufen im Gebäudebestand spezialisiert. Durch langjährige Erfahrung im Treppen- und Geländerbau und durch die Arbeit mit älteren und behinderten Menschen kennen sie die Probleme, die sich ohne Handlauf ergeben können.

Wir freuen uns, dass unsere Hospizgäste nun ein bisschen Sicherheit bekommen, wenn sie zu Fuß die Flure unseres Hospizes entlanggehen.

Ein großes Dankeschön an die Firma Flexo für diese sinnvolle Spende!

11.11.2021 | Firma Flexo spendet Handläufe an das Hospiz Horizont

„Fenster und Türen offen halten, aufeinander zugehen, sich miteinander freuen, füreinander da sein. “ (Zitat aus den HerzWorte-Briefen)

Wenn auch Sie nach dem Verlust eines wichtigen Menschen mit jemandem ins Gespräch kommen möchten, laden wir Sie herzlich zu unserer Mittagspause am Trauerort ein. Die Ehrenamtlichen des Trauerortes Horizont sind immer mittwochs von 12 -13 Uhr als Ansprech- bzw. Gesprächsperson vor Ort, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

09.11.2021 | Die besondere Mittagspause am Trauerort

Dialog Horizont lädt ein zum Informationsabend: "Heute schon für morgen sorgen" 

Rechtsanwalt Elmar Uricher, Vorstand des Instituts für Erbrecht e.V., ist ein Fachmann auf dem Gebiet des Erbrechts und wird die rechtlichen und steuerrechtlichen Regelungen erläutern.

Der Vortrag findet statt am Montag, den 8.11.2021 um 19:00Uhr im Treffpunkt Horizont. Der Eintritt ist frei.

08.11.2021 | Dialog Horizont: Vortrag "Heute schon für morgen sorgen"

Der Madrigalchor Alu Singen kann dieses Jahr auf sein 75-jähriges Bestehen zurückblicken. Ein großes Jubiläumskonzert wurde schon lange geplant und musste aufgrund der Corona-Pandemie in das Jahr 2022 verschoben werden. Nun möchten sich die Chormitglieder im Jubiläumsjahr mit einem Benefizkonzert „musikalisch zurückmelden“ zu Gunsten des Ökumenischen stationären Hospiz Horizont in Singen.

 

Wann: Am Sonntag, den 31.10.2021 um 17:00 Uhr in der Herz Jesu-Kirche Singen

Der Eintritt ist frei - wir freuen uns über Spenden für das Hospiz Horizont

Bitte beachten Sie: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Personen mit aktuellem Testnachweis. Besucher müssen sich registrieren gemäß Corona-VO. Weitere Infos: www.mca-singen.de

25.10.2021 | Der Magdrigalchor der Alu Singen lädt ein zum Benefizkonzert zugunsten vom Hospiz Horizont

Am 9. Oktober ist Welthospiztag. Unter dem Motto „Leben! Bis zum Schluss“ lässt das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont in diesem Jahr die Menschen zu Wort
kommen, denen durch hospizliche Begleitung und palliative Versorgung die Angst vor Schmerzen, dem Alleinsein oder dem Gefühl, anderen eine Last zu sein, genommen werden konnte.

Horizont lädt ein zum alljährlichen Welthospiztag. Mit einem Tag der offenen Tür bieten wir Interessierten am Samstag, den 9. Oktober 2021 von 11.00 bis 15.00 Uhr die Gelegenheit, unsere Unterstützungsmöglichkeiten als Teil einer sorgenden Gemeinschaft kennenzulernen und unser Hospiz Horizont zu besichtigen.

Der Welthospiztag wird als Anlass genommen um zu zeigen, was Hospizarbeit und Palliativversorgung als gewichtige Alternative zur Suizidbeihilfe zu leisten vermögen. Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im Februar 2020 zum § 217 StGB, mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe für nichtig erklärt wurde, ist die gesellschaftliche Diskussion um die Suizidbeihilfe neu entflammt.In der Berichterstattung dominiert dabei die Darstellung des Suizids als unbedingter Ausdruck von Autonomie und Selbstbestimmung. Die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind nach wie vor zu wenig bekannt.

„Dabei zeigt unsere praktische Erfahrung, dass die Menschen von geäußerten Suizidwünschen Abstand nehmen, wenn sie sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende gut begleitet und versorgt wissen und nicht das Gefühl haben, anderen zur Last zu fallen“, so Hospizleitung Iris Eggensberger.
Die zentrale Kampagnenidee des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e.V. zum Welthospiztag ist es daher, die Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen, die gut begleitet verstorben sind. Unsere Grundaussage „Das Leben kann gut zu Ende gehen, ohne es künstlich zu verlängern oder zu verkürzen, aber gut hospizlich begleitet und palliativ versorgt.“ wird anhand von Zitaten von Menschen illustriert, die ein gutes Leben bis zum Schluss geführt haben.

Bitte beachten Sie: Für den Besuch des Tages der offenen Tür gelten die aktuell gültigen Corona-Regelungen (3G). Die Hospiz-Gästezimmer können nicht besichtigt werden, gerne jedoch die öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Hospizes.

04.10.2021 | Horizont lädt ein zum Welthospiztag 2021

Die Amcor Flexibles Singen GmbH hat erneut zwei soziale Organisationen in Singen bei der Bewältigung der Pandemie unterstützt. Amcor hat dafür 10.000 Euro bereit gestellt und zu gleichen Teilen an das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont und das Kinderheim St. Peter und Paul gespendet. Das Geld wird in beiden Organisationen dafür genutzt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein wenig abzufedern.

Wir - und auch das Kinderheim Peter und Paul - freuen uns sehr über das große Engagement der Amcor Flexibles GmbH!

26.08.2021 | Wir sagen DANKE: Amcor Flexibles GmbH spendet an das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont

Das grenzüberschreitende Literaturfestival „Erzählzeit ohne Grenzen“ Singen-Schaffhausen findet dieses Jahr vom 2. bis 11. Juli 2021 statt und wird eine außergewöhnliche Vielfalt von Autorinnen und Autoren an attraktiven Leseorten in 40 Städten und Gemeinden in Deutschland und der Schweiz präsentieren.

Dieses Jahr findet eine der Lesungen auch bei uns im Treffpunkt Horizont statt: am Montag, den 05. Juli 2021 um 17:00 Uhr liest Autorin Susann Pásztor aus ihrem Buch "Die Geschichte von Kat und Easy".

Das Buch handelt von einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Frauen. Sie sind nicht mehr die Teenager, deren Freundschaft vor einem halben Jahrhundert auf tragische Weise endete. Das wissen Kat und Easy, als sie sich auf Kreta treffen. Aber wer sind sie jetzt, und wer waren sie damals?

Reservierungen sind ab 15. Juni 2021 bis zum Veranstaltungstag um 12 Uhr (Matineen bis 8 Uhr) über die Website www.erzaehlzeit.com/programm möglich. Weitere Informationen zum Programm, zu Reservationen, Contact-Tracing und den Schutzbestimmungen finden Sie auf der Website.

07.06.2021 | Erzählzeit ohne Grenzen im Treffpunkt Horizont

Jede und jeder kennt die Situation, wenn der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt: Sorgen um die eigene Gesundheit, Geldnöte, Unsicherheiten in Bezug auf den Arbeitsplatz oder andere vielfältige Belastungen durch beispielsweise fehlende Kinderbetreuung und Perspektivlosigkeit verlangen uns allen viel ab. Auch die weiterhin geltenden Kontaktbeschränkungen führen vielfach zur Vereinsamung und damit zu psychischen Belastungen.

Der Treffpunkt Horizont hat sich zu diesem Thema zusammen mit der Arbeitnehmerseelsorge eine kleine „Verschnaufpause“ mit anschließendem Vesper ausgedacht. Die Initiatorinnen laden dazu ein, mit einem gemeinsamen Spaziergang für eine kurze Zeit aus dem Sorgen- und Gedankenkarussel des Alltags zu entfliehen. An mehreren Haltepunkten in der Stadt erwarten die Teilnehmenden kleine Impulse, aus denen sie Kraft schöpfen und die Seele auftanken können.

Zwei Termine stehen bisher fest. Angeboten werden eine Abendwanderung (10.06., 17:30-20:30 Uhr) und eine Morgenwanderung (08.07., 9:00 – 12:00 Uhr) mit den Organisatorinnen Elisabeth Paul und Sandra Storz (Treffpunkt Horizont) und Heike Gotzmann (Arbeitnehmerseelsorge der Erzdiözese Freiburg).

Gemeinsamer Start für den Spaziergang ist am Treffpunkt Horizont (Hegaustraße 29 in Singen). Die Tour führt unter anderem durch den Schöpfungsgarten sowie durch die Innenstadt.

Die Teilnahme ist kostenlos; die Anmeldung erfolgt bis zwei Tage vor der Wanderung direkt über die Diözesanstelle (bh@esa-dioezesanstelle.de oder 07731-87550).

Ab Juni bieten die Ehrenamtlichen des Trauerortes Horizont eine Mittagspause am Trauerort an. Immer mittwochs von 12 -13 Uhr sind zwei Ehrenamtliche als Ansprech- bzw. Gesprächsperson vor Ort sein, um mit Ihnen bei Bedarf ins Gespräch zu kommen.

Gerne bieten wir Ihnen auch eine Führung am Trauerort Horizont an - sprechen Sie uns an!

Die seit Aschermittwoch laufende Aktion „HerzWorte“ vom Treffpunkt Horizont hat vergangene Woche im Diakonie-Pflegeheim „Haus am Hohentwiel“ ihren feierlichen Abschluss gefunden.
Im ersten Gottesdienst der Bewohner seit November wurde die Aktion durch Elisabeth Paul und Sandra Storz vom Treffpunkt Horizont vorgestellt. Im Anschluss wurde gemeinsam mit Pfarrerin Andrea Fink-Fauser an jede*n Bewohner*in ein Umschlag mit HerzWorten verteilt.

Seit Ende Februar war die Öffentlichkeit aufgerufen, ein paar gute Worte in Form von HerzWorten an unbekannte Mitbürger*innen zu richten, die gerade eine schwere Zeit durchmachen. Das vom Treffpunkt Horizont initiierte Projekt hatte regen Zulauf erhalten: mehr als 400 Zuschriften waren bis Ostern eingegangen. „Wir sind wirklich beeindruckt von der Menge an Briefen, die uns erreicht haben“, staunt Elisabeth Paul. Sandra Storz ergänzt „und auch von der Kreativität und liebevollen Gestaltung der vielen Briefe“.

Die Mehrzahl der Briefe kam dabei aus der Waldeck-Schule, dem Jugendbüro der Stadt Singen, dem Jugendtreff Südpol, von Menschen mit Behinderung aus der Caritas-Werkstatt Team Pirmin, Kinder aus der Caritas-Kindertageseinrichtung St. Lucia sowie von zahlreichen Privatpersonen aus der näheren und auch weiteren Umgebung. Dass sich auch Menschen mit Behinderung an der Briefaktion beteiligt haben, freut die Initiatorinnen besonders. „Durch die Förderung des Treffpunkt Horizont durch Aktion Mensch ist es uns natürlich ein besonders Anliegen, Menschen mit Behinderung ganz aktiv in unsere Projekte mit einzubeziehen“, erläutert Elisabeth Paul.

Die positive Resonanz der Aktion habe gezeigt, dass viele Menschen Anderen etwas Gutes tun wollen und dass sie füreinander da sein wollen, schlussfolgern die beiden Treffpunkt-Mitarbeiterinnen. „Wir möchten uns ganz ausdrücklich bei den vielen Briefeschreiber*innen bedanken. Ein gutes Wort kann so viel bedeuten und viel Positives auslösen“, erklärt Sandra Storz. Um mit den Briefen möglichst viele Menschen zu erreichen, wurden die Briefe an die Krankenhausseelsorge, an die Dienste der Diakonie des Evangelischen Kirchenbezirks Konstanz, an die Caritas-Sozialstation St. Elisabeth, an die Arbeitnehmerseelsorge, an die Caritas-Beratungsdienste, an den Hospizverein Singen und Hegau e.V., an das Pflegezentrum St. Verena sowie an das Pflegeheim Haus am Hohentwiel verteilt.

Viele Menschen hatten zudem von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, direkt am Treffpunkt ein paar HerzWorte für sich selbst oder einen lieben Menschen aus dem eigens dafür angebrachten Briefkasten mitzunehmen.

Wir danken allen Briefeschreiber*innen, die so zahlreich bei den HerzWorten mitgewirkt haben!

Horizont macht mit bei "5 Minuten mit...", der neuen Videoreihe der Katholischen Kirchengemeinde in Singen!

Jeden letzten Sonntag im Monat wird eine neue Folge des Videopodcasts mit spannenden Gästen und Themen über Gott & die Welt veröffentlicht.

Diesmal waren unsere Kollegin Sandra Hart (Psychosoziale Begleitung im Hospiz Horizont und bei Palliativ daheim - SAPV Horizont) und Ulrike Traub (Initiatorin der Aktion "Trauer verbindet uns") mit dabei und sprechen darüber, wie die Corona-Pandemie das Sterben, Trauern und Abschied nehmen nun schon seit einem Jahr erschwert haben und welche persönlichen Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

Das gesamte Video gibt es auf dem Youtube-Kanal von "5 Minuten mit" oder direkt hier: https://www.youtube.com/watch?v=A2UIA3Ben_k

(Quelle: Katholische Kirchengemeinde Singen)

Vergangene Woche wurden die ersten HerzWorte an ihre Empfängerinnen und Empfänger weitergegeben: rund 30 Briefe erhält die Seelsorge im Singener Krankenhaus zur Verteilung an Menschen, die ein aufmunterndes Wort in einer schwierigen Zeit bekommen sollen.

„Gerade den Menschen, die über Ostern im Krankenhaus liegen, sollen diese Briefe Kraft geben und eine kleine Freude bereiten“, so Elisabeth Paul vom Treffpunkt Horizont. Die Klinikseelsorge sind sehr nahe bei den kranken Menschen und wissen ganz genau, wem sie die berührenden Briefe weitergeben werden. „Wir finden das ein ganz tolle Idee“, resümiert Waltraud Reichle von der Klinikseelsorge die HerzWorte-Aktion von Horizont.

Wenn auch Sie in einer Einrichtung, Firma oder Organisation arbeiten, in der sich Menschen über unsere HerzWorte freuen würden, nehmen Sie per Mail Kontakt zu uns auf (mail@treffpunkt-horizont.info)!

Ohne Worte – aber nicht sprachlos! Was wir sagen, wenn wir nichts sagen

Es „verschlägt mir die Sprache!“ Manche Lebenssituationen lassen uns mit offenem Mund zurück. Doch wir sind nicht sprachlos, selbst, wenn wir nichts von uns hören lassen. Wer kennt nicht das „beredte Schweigen“: ein Blick, ein Gesichtsausdruck, eine Geste. Auch unsere Körperhaltung „spricht“ von uns, auch wenn wir das meist selbst nicht bemerken.

Besonders in Grenzsituationen, wie Krisen, schwerer Krankheit oder in der Begegnung mit trauernden Menschen, kann das wortlose Gespräch manchmal hilfreicher sein als die vertrauten Ausdrucksformen. Wir können ohne Worte einander „beiseite stehen“. Nonverbale Kommunikation ist ein wunderbares Instrument zwischenmenschlicher Begegnung. In schwerer Zeit vermag sie hilfreicher zu sein, als mancher gut gemeinte Rat.

Online-Vortrag
Freitag, 23. April, 19.30 Uhr
Gebühr: Euro 10,-

 

Jenseits der Worte – vom Umgang mit Emotionen in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender

Angst, Wut, Ohnmacht oder Gleichgültigkeit – das sind nur einige der zum Teil sehr starken Gefühle, mit denen wir in der Begleitung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen konfrontiert werden. Auch wir selbst werden emotional berührt.

Haltung, Mimik und Gestik sind Ausdrucksformen, die Botschaften jenseits der Worte enthalten. Im Umgang mit Menschen, die wir begleiten, aber auch im Team und darüber hinaus kommunizieren wir bewusst oder unbewusst auch über unsere Körpersprache.

Mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen möchte das Seminar dabei helfen, Umgangsstrategien zu entwickeln und sie in die Begleitungsprozesse zu integrieren. Nicht immer geht es darum, Worte zu finden. Vielfach kann hilfreiche Kommunikation jenseits der Worte stattfinden.

Tagesseminar
Samstag, 24. April, 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Alternativen (je nach Pandemie-Situation): Wenn die Rahmenbedingungen es erlauben, findet das Seminar als Präsenzveranstaltung statt (max TN-Zahl: 20). ODER: Das Tagesseminar findet ausschließlich im Online-Format statt.

Gebühr:
Präsenz-VA: Euro 40,- • Online-VA: Euro 30,-

 

Anmeldung: Bildungszentrum Singen
Tel. 07731 982590
info@bildungszentrum-singen.de

Die Idee zu Trauer verbindet uns

Am 22. März 2020 beschlossen Bund und Länder Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Darin hieß es: "Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren." 

In Deutschland wurde keine generelle Ausgangssperre eingeführt, aber ein Kontaktverbot, das die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollte. "Der erste Corona-Lockdown trat damit am 22. März 2020 in Kraft", so formuliert es das Handelsblatt vor wenigen Tagen. 

"Im Landkreis Konstanz wurde vieles am Freitag, 13.März 'runtergefahren':  Museen, Kinos und Theater. Am Montag, 16.März ging die Grenze zur Schweiz zu und am Dienstag, 17.März machten die Kitas und Schulen dicht. Die Läden folgten am Mittwoch, 18.März 2020", schrieb Oliver Fiedler vom Singener Wochenblatt in einer Mail.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine offizielle Trauer-Veranstaltung für die Corona-Opfer in Deutschland angeregt. Steinmeier sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Wir müssen den Menschen in ihrer Trauer helfen – und darüber nachdenken, wie wir unser Mitgefühl ausdrücken können."

Viele Engagierte aus unserer Region haben sich darüber Gedanken gemacht und möchten -zusätzlich zu den bereits bestehenden Hilfen- Angebote machen für Menschen, die Trauer, Abschiede und Verluste erlebt haben oder aktuell erleben. Diese Veranstaltungen sollen am und um den 22.März 2021 herum stattfinden.

Im Sinne von Trauer verbindet uns ist innerhalb weniger Tage ein Netzwerk entstanden. Es engagieren sich aktuell: 

  • Karl Seiler, Diözesanstelle Bodensee-Hohenzollen (Ansprechpartner für das Netzwerk Trauerbegleitung),
  • Dekan Matthias Zimmermann und Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal, denen es wichtig ist, neben den Corona-Opfern auch alle anderen Verstorbenen dieser besonderen Zeit in den Blick zu rücken. Alle kranken und pflegebedürftigen Menschen konnten während einem Krankenhausaufenthalt nicht von ihren Angehörigen begleitet werden, da Besuche garnicht oder nur sehr reduziert erlaubt waren.
  • Klinikseelsorge am HBK Singen,   
  • Hospiz- und Palliativzentrum Horizont gGmbH,
  • Hospizverein Singen und Hegau e.V., 
  • Hospizverein Radolfzell, Höri, Stockach und Umgebung e.V.,
  • Hospizgruppe Salem e.V.,
  • Pflegestützpunkt Landkreis Konstanz,
  • In der Natur sein - Angela Klein, Radolfzell,
  • Waldruh St. Katharinen, Bodman-Ludwigshafen,
  • Bäckerei Stadelhofer, Singen
  • Praxis für Beratung und Fortbildung Ulrike Traub, Singen.

Alle Beteiligten möchten mit ihren Angeboten etwas zur Unterstützung und Begleitung von Betroffenen beitragen und sich als Ansprechpartner/innen zur Verfügung stellen. In diesem Sinne soll diese Website Interessierte informieren. 

Weitere Engagierte - Einzelpersonen, Gruppen, Teams, Dienste, Träger, Gemeinschaften, u.a.m. - sind im Netzwerk herzlich willkommen.

Weitere Infos finden sich auf der Website https://www.trauerverbindetuns.info

Gemeinsam gegen die Sorgen die Überforderung oder die Trauer: der Treffpunkt Horizont hat ein Projekt entwickelt, um Menschen mit selbstgeschriebenen Briefen Mut zu machen für alles, was sie beschäftigt und belastet.

Fastenzeit? Stimmt, da war doch was: die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern, die uns einlädt, auf etwas zu verzichten. Ein Gefühl, das wir seit Monaten kennen. Verzicht auf Begegnung, auf Umarmung und Nähe. Hinzu kommt die Angst vor der Zukunft und wirtschaftliche Sorgen. Und jetzt noch fasten? – „Nein danke“, wird so mancher denken.
Die bevorstehende Fastenzeit bietet uns jedoch auch in diesem Jahr die Chance, einen anderen Blick auf die Welt und uns selbst zu bekommen.

Die von Elsabeth Paul und Sandra Storz vom Treffpunkt Horizont entwickelte Aktion „HerzWorte“ möchte Zeit und Raum schaffen für all diejenigen, die coronabedingt besonders schwere Zeiten durchleben. „Wir sind uns sicher, dass es viele Menschen gibt, die bereit sind, andere zu unterstützen, die es gerade schwerer haben“, erklärt Elisabeth Paul die Idee.
Der Grundgedanke ist, Menschen durch Briefe zu verbinden. „Jede und jeder freut sich über ein positives, aufmunterndes Wort in schwierigen Zeiten. Besonders dann, wenn es dem Gegenüber ähnlich geht – das schafft Verbindung, macht Mut und gibt Zuversicht“, ergänzt Sandra Storz.

Die Belastungen der Menschen in der Region sind dabei ganz unterschiedlich. Neben Sorgen um die eigene Gesundheit spielen auch Geldnöte, Unsicherheiten in Bezug auf den Arbeitsplatz oder andere vielfältige Belastungen durch beispielsweise fehlende Kinderbetreuung und Perspektivlosigkeit eine große Rolle. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen führen oftmals zur Vereinsamung und damit zu psychischen Belastungen.

Hier möchte die Aktion „HerzWorte“ ansetzen. „Worte die von Herzen kommen, haben Kraft! Sie können trösten, begleiten, Hoffnung und Freude schenken. Vor allem aber auch verbinden. Sie zeigen: Du bist nicht allein, ich denke an dich, ich „trage“ mit,“ so Sandra Storz.
In einem Brief, einer Karte, oder auch einer Mail können Menschen anderen Menschen einen guten Gedanken, ein gutes Wort, einen kleinen Trost oder einen Zuspruch zukommen lassen. Sie entscheiden selbst, ob sie ihre Worte anonym, vielleicht nur mit dem Vornamen oder mit ihren Kontaktdaten, abschicken. Bei letzterem kann daraus vielleicht eine „Brieffreundschaft“ entstehen.

Auf etwas zu verzichten, um den anderen stärker in den Blick zu nehmen und sich für ihn einsetzen: das ist die Idee hinter der Aktion. „Ich glaube an die Fügung, dass sich die geschriebenen Worte ihren Empfänger suchen und ihn auf besondere Weise im Herzen berühren werden,“ ergänzt Elisabeth Paul.

Der Treffpunkt Horizont fungiert bei der Aktion als Verteiler und damit als „Postbote“. Die anonymen Briefe können bis zum 8. März im Treffpunkt Horizont abgegeben oder dorthin verschickt werden (Postadresse: Treffpunkt Horizont, Hegaustraße 29, 78224 Singen). Nach Sortierung und dem Kuvertieren in die „HerzWorte“-Umschläge werden die geschriebenen Briefe vom Treffpunkt an Menschen weitergeleitet, die sich über die guten Worte freuen.

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und dem bestehenden Netzwerk sollen die „HerzWorte“ so möglichst viele Menschen erreichen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Interessierte finden alle wichtigen Infos zur Teilnahme und Unterstützung der Aktion auf der Website des Treffpunkts Horizont unter https://www.treffpunkt-horizont.info.

 

Kurz und knapp: Wie funktioniert die Aktion „HerzWorte“?

Die vom Treffpunkt Horizont initiierte Aktion möchte Menschen durch selbstgeschriebene Briefe verbinden. Anonyme Briefeschreiber*innen können aufmunternde Gedanken oder gute Worte verfassen und an den Treffpunkt Horizont schicken.
Dort werden die eingehenden Briefe gesichtet, verschiedenen Themenbereichen zugeordnet und in „HerzWorte“-Briefumschlägen kuvertiert. Durch die Sichtung wird versucht, den Empfängern ein möglichst zu ihrer individuellen Situation passenden Brief zukommen zu lassen. Durch Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern werden dann die Briefe an Einzelpersonen, Klienten und Patienten von Organisationen weitergegeben.

Ziel ist, möglichst viele Menschen in der Region mit den „HerzWorten“ zu erfreuen.

Die Briefe der Briefeschreiber*innen richten ihre HerzWorte-Post an den Treffpunkt Horizont (Postadresse: Treffpunkt Horizont, Hegaustraße 29, 78224 Singen) zur Verteilung an die Empfänger durch das Team vom Treffpunkt Horizont.

Weitere Infos zur Aktion gibt es auf der Website des Treffpunkts Horizont unter https://www.treffpunkt-horizont.info.

Der Talerkonzept der Apotheke Sauter ist nicht neu – die Spendenaktion für Horizont jedoch schon. Apotheken-Inhaber Andreas Pfleger konnte nun zur Freude aller Beteiligten die gespendeten Goldtaler in Höhe von 1.500€ an das Hospiz Horizont übergeben.

„Unsere Goldtaler-Aktion kommt bei den Kunden sehr gut an. Manche Kunden möchten ihre Goldtaler jedoch nicht selbst einlösen, sondern lieber für den guten Zweck spenden. So hat sich in der letzten Zeit einiges an Goldtalern angesammelt, deren Geldwert wir gerne an das Hospiz Horizont spenden“, erklärt Andreas Pfleger. Das Hospiz werte die Stadt Singen noch ein kleines Stück auf und sorgt so für ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt, erklärt er seine Wahl.

Das Talerkonzept belohnt die Treue der Kunden, in dem für verschiedene Aktionen Taler ausgegeben werden. In der Spende ist auch viel „Tüten-Geld“ enthalten. „Seitdem wir die Einkaufstüten abrechnen, um auch unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, hat der Bedarf an Tüten enorm abgenommen. Die meisten Kunden bringen ihre eigene Einkaufstasche mit“, freut sich Andreas Pfleger. Wer dann doch eine Einkaufstasche benötigt, gibt eine kleine Spende für den guten Zweck und erhält so eine Tüte.

Die Zusammenarbeit mit Horizont ist für die Apotheke Sauter nicht neu. Die Apotheke Sauter war einer der ersten Kooperationspartner des ambulanten Dienstes Palliativ daheim und plant nun auch eine enge Kooperation mit dem Hospiz.

 

 

 

 

Trotz frischer Gründung direkt die richtigen Werte im Blick: Immobilienmakler Stefan Pfaff spendet ein Prozent seines Umsatzes aus 2020 an das Hospiz Horizont.

Hospizleitung Iris Eggensberger und Pflegedienstleitung Simone Dautel konnten sich vergangene Woche über einen symbolischen Spendenscheck von Immobilienmakler Stefan Pfaff an das Hospiz Horizont freuen. Vertreten durch Annette Esposito (Assistenz der Geschäftsführung Pfaff Immobilien) wurde die Spende vor Ort an Iris Eggensberger und Simone Dautel übergeben.

Die Freude über die gesamten 1.500€ waren groß. „Wir würden uns wünschen, dass noch andere Unternehmen aus der Region auf die Idee kommen, sich mit solchen Ideen bei uns – und auch anderen sozialen Organisationen – zu engagieren“, erklärt Iris Eggensberger.

Für Stefan Pfaff war dies seit Gründung 2020 eine Selbstverständlichkeit. „Die Werte und Moralvorstellungen des ehrbaren Kaufmanns spielen für mich eine ganz zentrale Rolle und ich nehme mein unternehmerisches Handeln sehr ernst“, erklärt Stefan Pfaff.

Das Hospiz Horizont überlegt nun, wo die Spende von Stefan Pfaff am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Fokus soll sein, die letzte Lebensphase der Hospizgäste weiterhin so angenehm wie möglich zu gestalten.

Der Musikverein Hausen an der Aach hat das Hospiz Horizont mit einem kleinen "Garten-Advents-Konzert" überrascht. Die Hospizgäste, Mitarbeitenden und sicher auch einige liebe Nachbarn haben sich sehr über die musikalische Darbietung gefreut!

Ein großes Dankeschön an den Musikverein Hausen a.d.Aach e.V.!

Vor etwa drei Wochen haben wir Besuch von SWR-Reporterin Tina Löschner bekommen und ihr unseren interkulturellen Trauerort vorgestellt und unsere Gedanken dazu erzählt. Wer das Interview live verpasst hat, kann es sich noch einmal auf der Seite des SWR anhören:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/serie-tod-und-trauer-hospiz-trauerort-in-singen-100.html 

Vielen Dank an Tina Löschner und den SRW4 für den sehr gelungenen Beitrag über uns!

 

Auch das Café Horizont ist - so wie alle anderen Gastronomiebetriebe - erneut zu einer kleinen Zwangspause gezwungen und wird die kommenden Wochen nutzen, Ideen zu sammeln, Rezepte auszuprobieren und tolle Sachen für Sie zu planen.

Sie werden auf der Facebook seite (HorizontHospizzentrum) - sowie auf unserer Café-Website www.cafe-horizont.info über Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten und wir freuen uns, Sie schnellstmöglich wieder bei uns im Café Horizont begrüßen zu können!

Ihr Team vom Café Horizont

Der vergangene Freitagabend markierte das Ende der Woche zum Welthospiztag. Manuela Trapani nahm die Gäste auf eine kulinarische und literarische Reise rund um den Apfel mit. Von Beginn bis zum Ende des eindrucksvollen Abends stand alles im Zeichen des Apfels. Der Apfel als „Frucht der Früchte“ wurde in Worten durch die dramaturgisch gut vorgetragenen Lesepassagen von Manuela Trapani und im kulinarischen Sinn durch das mehrgängige Apfelmenu unter der Leitung von Michaela Hug facettenreich präsentiert.
Ob als Liebesgedicht, Märchenauszüge, informative Abhandlungen, als Chutney zu den Röstis oder Crumble mit Eis: alle Sinne wurden hier angesprochen und die Gäste genossen das besondere Ambiente und die vielfältigen Leckereien dieses besonderen Abends.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen Abend und die gesamte Veranstaltungswoche zu so tollen Veranstaltungen gemacht haben!

Der vergangene Donnerstagabend stand ganz im Zeichen der Kinder und Jugendlichen und ihren Bedürfnissen, wenn in ihrem Umfeld jemand lebensbedrohlich erkrankt. Die beiden Koordinatorinnen des Hospizvereins Konstanz, Alexandra Maigler und Petra Dierenbach berichteten von den Ängsten und Unsicherheiten aus Sicht der betroffenen Kinder, wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterkind in einer Familie schwer erkrankt und wie sich der Alltag für alle verändert. Auf sehr einfühlsamer Weise gaben sie den Zuhörern Tipps in Umgang mit den Kindern und stellten die Angebote und Hilfen des Hospizvereins Konstanz, der die Kinder im ganzen Landkreis betreut, vor.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich den Referentinnen Frau Maigler und Frau Dierenbach für die Vorstellung ihrer wertvollen Arbeit für Kinder und Familien im Landkreis Konstanz!

Am dritten Abend der Veranstaltungswoche zum Welthospiztag waren Journalist und Autor Johannes Fröhlich und Jazz-Saxophonist Benjamin Engel zu Gast im Treffpunkt Horizont.

Die Zuhörer wurden ab dem ersten Gedicht in den Bann gezogen. Der perfekt abgestimmte Klang des Saxophones und Basssaxophones unterstrich die manchmal melancholischen, manchmal heiteren Gedichte. Die Fotos von Elisabeth Paul setzten den genau passenden Akzent und rundeten den stimmungsvollen Abend ab.

Da die Nachfrage nach dieser musikalischen Lesung so groß war, wir jedoch nur 25 Gästen Platz bieten durften, haben sich die Künstler bereit erklärt, einen weiteren Abend zu präsentieren. Am Mittwoch, 25.11.2020 werden beide nochmals im Treffpunkt auftreten.

Sie haben Lust, am 25.11.2020 bei der musikalischen Lesung mit dabei zu sein? Anmeldungen zum zweiten Abend mit Johannes Fröhlich und Benny Engel werden über den Treffpunkt Horizont entgegen genommen. Sie erreichen den Treffpunkt Horizont unter mail@treffpunkt-horizont.info oder unter 07731-969 70 790.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen!

Beim gestrigen Vortrag des Hospizvereins Radolfzell, Stockach, Höri und Umgebung e.V. drehte sich alles um die besonderen Herausforderungen und Sorgen, die die Angehörigen in der Pflege von palliativen Patienten belasten.

Die zwei Koordinatorinnen des Hospizvereins Radolfzell, Martina Joos und Marianne Faude, berichteten von ihren Erfahrungen im Austausch mit den Angehörigen schwerstkranker und sterbender Menschen. Sie bezogen die Zuhörer direkt mit ein und machten in ihrem Vortrag deutlich, dass es für die Angehörigen Mut und Ehrlichkeit braucht, auch auf die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen zu achten, um diese belastende Zeit zu meistern. Die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden ist eine große Herausforderung.

Wir danken den Referentinnen für ihr Engagement, uns und den Teilnehmern über ihre wertvolle Arbeit zu berichten!

Die Veranstaltungswoche zum Welthospiztag hat gestern mit der Veranstaltung „Menschen brauchen Menschen“ gestartet. Die Koordinatorin des Hospizvereins Singen und Hegau e.V., Susanne Grimm, stellte zusammen mit der ehrenamtlichen Hospizbegleiterin Sabine Blümke die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Hospizbegleitung vor.

Sehr einfühlsam berichteten beide von den Begegnungen mit den Sterbenden und deren Angehörigen. Die Zuhörer konnten eine Eindruck gewinnen, wie besonders und bereichernd dieser Dienst sein kann.

Nach einer kurzen Fragerunde bedankten sich die Vorsitzende des Hospizvereins Irmgard Schellhammer und der Geschäftsführer von Horizont Wolfgang Heintschel für diesen berührenden und informativen Abend bei den beiden Referentinnen.

Sie haben Interesse, mehr über die Arbeit der Hospizvereine in der Region zu erfahren? Melden Sie sich beim Treffpunkt Horizont, um sich noch einen der wenigen Plätze für die kostenlosen Vorträge zu sichern!
Sie erreichen den Treffpunkt Horizont unter mail@treffpunkt-horizont.info oder unter 07731-969 70 790.

In Anbetracht des anhaltenden Infektionsgeschehens haben wir vom Hospiz- und Palliativzentrum Horizont gestern die schwere Entscheidung getroffen, den geplanten Tag der offenen Tür am Samstag, den 10. Oktober abzusagen. Wir sehen uns in der starken Verantwortung unseren Mitarbeitenden, den Ehrenamtlichen, sowie den Besuchern gegenüber und möchten dem bestehenden Risiko vorbeugen.

Die in der Woche vom 5. bis zum 9. Oktober stattfindenden Veranstaltungen werden wie geplant stattfinden; hier können wir aufgrund der Anmeldepflicht die Einhaltung der Hygienemaßnahmen garantieren.

Wir hoffen, in absehbarer Zeit eine Alternative zum geplanten Tag der offenen Tür anlässlich unseres einjährigen Bestehens zu finden und werden Sie zeitnah darüber informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis – bleiben Sie gesund!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat zum13. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Den ersten Preis erhielt das innovative Projekt „Ethische Beratung in der ambulanten Palliativversorgung“, ein Modellprojekt von Palliativ Daheim und dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg. Dr. Verena Wetzstein, Projektleiterin des Palliative Care Forums und Studienleiterin der Katholischen Akademie Freiburg, nahm stellvertretend für das Projektteam den mit 5.000 € dotierten Preis entgegen. Sie freut sich über die Bestätigung ihrer Arbeit: „Diese Auszeichnung stärkt und fördert die ambulante Palliativversorgung und hilft uns, die Ethikberatung langfristig zu etablieren und damit Qualität für Patienten am Lebensende zu sichern.“


Das Palliative Care Forum, eine Initiative der Erzdiözese Freiburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation sterbender Menschen und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Die Verbreitung einer palliativen Kultur durch Projekte, Veranstaltungen und Vernetzungen steht dabei im Vordergrund. Der bundesweit anerkannte Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin wird seit 2008 vergeben. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, würdigt die Preisträger: „Die Ethikberatung gerade in der ambulanten Versorgungssituation gilt es unbedingt weiterzuentwickeln, da sich im praktischen Alltag oft dringliche Fragen zu Entscheidungen um Leben und Tod stellen, ohne dass im ambulanten Setting Ethikberatungsstrukturen etabliert wären. Die Ethikberatung in Deutschland wurde bislang vor allem im stationären Bereich implementiert!“

Copyright: Erzdiözese Freiburg

Ganz unter dem Motto „Hospiz ist da, wo Menschen sind – auch bei Dir vor Ort“ lädt das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont zum ersten Welthospiztag zusammen mit dem Hospizverein Singen und Hegau e.V. auf den eigenen Campus ein.

Um den ersten Welthospiztag bei Horizont am 10. Oktober 2020 gebührend zu zelebrieren, wurde eine ganze Themenwoche vom 5. bis zum 9. Oktober entwickelt, die mit informativen und kulturellen Abendveranstaltungen die Öffentlichkeit mit der Hospiz- und Palliativarbeit sowie mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in Kontakt bringen möchte.
Den feierlichen Abschluss der Themenwoche bildet ein Tag der offenen Tür anlässlich des einjährigen Bestehens des Hospizes Horizont.

Den Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm gibt es hier zum >> Download (1,6 MB).

Die Themenwoche umfasst drei Informationsabende der regionalen Hospizvereine in Singen, Radolfzell und Konstanz, die über die ehrenamtliche Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden berichten und die Öffentlichkeit über Herausforderungen und Sorgen von An- und Zugehörigen informieren. Ein weiteren Informationsabend befasst sich mit der Frage, welche Art von Unterstützung Kinder und Jugendliche benötigen, wenn in ihrem Umfeld jemand lebensbedrohlich erkrankt ist.

Zwei Lesungen regionaler Künstler vervollständigen die Themenwoche; die musikalische Lesung mit Johannes Fröhlich in Begleitung des Saxophonisten Benny Engel sowie die kulinarische Lesung mit Manuela Trapani zum Thema „Der Apfel – Frucht der Früchte“ zeigen, dass das Hospizzentrum Horizont mit seinem Veranstaltungsbereich „Treffpunkt Horizont“ ein Ort der Kultur für alle ist.
Den Höhepunkt der Themenwoche stellt der Tag der offenen Tür am Welthospiztag am Samstag, den 10. Oktober 2020 dar.

Wenn auch in Anbetracht des aktuellen Infektionsgeschehens etwas kleiner geplant als ursprünglich gedacht, freuen wir uns, der Öffentlichkeit an diesem Tag unser Hospizzentrum zu präsentieren. Zum einjährigen Bestehen öffnen wir für einige Bereiche die Türen: im Raum der Stille im Hospiz finden ökumenische Impulse mit Palliative Care-Seelsorgerin Sandra Hart statt ebenso wie Führungen im interkulturellen Trauerort durch Ehrenamtliche.

Für das leibliche Wohl sorgt das Café Horizont in den Räumlichkeiten vom Treffpunkt Horizont.

Als Auftakt einer kleinen Eventreihe veranstalten wir einen exklusiven Gin-Brennabend mit anschließender Verkostung im gemütlichen Café Horizont.

Gemeinsam mit der regionalen Brennerei Brennlust aus Wahlwies werden die Teilnehmer in die Welt des Gins und der Destillate entführt und kommen so neben viel Wissenswertem über die beliebte Spirituose Gin auch in den Genuss des vor Ort gemeinsam selbst gebrannten Gins sowie zwei leckeren Cocktails mit Gin.

Das Event findet statt am Freitag, den 2. Oktober 2020 um 18:30 Uhr im Café Horizont (Hegaustraße 29 in Singen)

Preis pro Person: 48 €

Im Preis inbegriffen ist

  • das gemeinsame Brennen eines Gins vor Ort,
  • ein kleines Fläschle des selbstgebrannten Gins für Sie Zuhause,
  • die Verkostung von zwei verschiedenen Gins,
  • zwei kleine Gin-Cocktails,
  • eine Antipasti-Platte (auf Wunsch auch vegetarisch möglich).


Aufgrund der aktuellen Lage ist die Teilnehmerzahl auf 22 Personen begrenzt.
Bitte melden Sie sich für eine verbindliche Teilnahme bis zum 25. September 2020 telefonisch im Café Horizont unter 07731 – 969 70 799 an.

 

Nach zwei Jahren Bauzeit wird nun das Hospiz Horizont mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht.

Leitung von Palliativ daheim und Hospiz nun in einer Hand

Im Rahmen der Sitzung des Aufsichtsrates hat der Hospizverein Singen und Hegau e.V. gestern die stolze Summe von 250.000 € an die Geschäftsführung von Horizont übergeben. Der Hospizverein hatte jahrelang Spenden für den Bau des stationären Hospizes beiseite gelegt. „Wir freuen uns, dass die Eröffnung nun in greifbare Nähe rückt“, erklärt Irmgard Schellhammer, erste Vorsitzende des Hospizvereins. Das Geld soll für die Ausstattung der Gästezimmer sowie für die Einrichtung verwendet werden.

Ein herzliches Dankeschön an den Hospizverein für diese unglaublich großzügige Spende!

Großzügige Spende des Vereins zum Aufbau der Palliativversorgung im Landkreis
Der Hospizverein Radolfzell, Stockach, Höri und Umgebung e.V. hat das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont mit einer großzügigen Spende von 50.000 Euro bedacht. Die Spende ist für den Ausbau der Palliativversorgung im Landkreis Konstanz gedacht, die mit dem Hospiz Horizont in Singen nun einen großen Schritt gemacht hat.

Wir danken dem Vorstand des Hospizvereins recht herzlich für die maßgebliche Unterstützung unserer Arbeit!

Corona-Pandemie

Die Gesundheit und die Sicherheit von alten und pflegebedürftigen Menschen, Kindern und ihren Familien, Menschen in Not sowie Menschen mit einer Behinderung stehen für uns als Horizont gGmbH an erster Stelle. Daher beobachten wir die Corona Pandemie sehr aufmerksam und passen unsere Sicherheitskonzepte und Schutzmaßnahmen immer aktuell an. Wir von Horizont werden alles dafür tun, dass wir Ihnen weiterhin eine gute, verlässliche und sichere Hilfe und Unterstützung anbieten können.

Herzliche Grüße – und bleiben Sie vor allem gesund!
Wolfgang Heintschel und Christian Grams