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Aktuelles

Die Idee zu Trauer verbindet uns

Am 22. März 2020 beschlossen Bund und Länder Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Darin hieß es: "Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren." 

In Deutschland wurde keine generelle Ausgangssperre eingeführt, aber ein Kontaktverbot, das die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollte. "Der erste Corona-Lockdown trat damit am 22. März 2020 in Kraft", so formuliert es das Handelsblatt vor wenigen Tagen. 

"Im Landkreis Konstanz wurde vieles am Freitag, 13.März 'runtergefahren':  Museen, Kinos und Theater. Am Montag, 16.März ging die Grenze zur Schweiz zu und am Dienstag, 17.März machten die Kitas und Schulen dicht. Die Läden folgten am Mittwoch, 18.März 2020", schrieb Oliver Fiedler vom Singener Wochenblatt in einer Mail.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine offizielle Trauer-Veranstaltung für die Corona-Opfer in Deutschland angeregt. Steinmeier sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "Wir müssen den Menschen in ihrer Trauer helfen – und darüber nachdenken, wie wir unser Mitgefühl ausdrücken können."

Viele Engagierte aus unserer Region haben sich darüber Gedanken gemacht und möchten -zusätzlich zu den bereits bestehenden Hilfen- Angebote machen für Menschen, die Trauer, Abschiede und Verluste erlebt haben oder aktuell erleben. Diese Veranstaltungen sollen am und um den 22.März 2021 herum stattfinden.

Im Sinne von Trauer verbindet uns ist innerhalb weniger Tage ein Netzwerk entstanden. Es engagieren sich aktuell: 

  • Karl Seiler, Diözesanstelle Bodensee-Hohenzollen (Ansprechpartner für das Netzwerk Trauerbegleitung),
  • Dekan Matthias Zimmermann und Dekanin Hiltrud Schneider-Cimbal, denen es wichtig ist, neben den Corona-Opfern auch alle anderen Verstorbenen dieser besonderen Zeit in den Blick zu rücken. Alle kranken und pflegebedürftigen Menschen konnten während einem Krankenhausaufenthalt nicht von ihren Angehörigen begleitet werden, da Besuche garnicht oder nur sehr reduziert erlaubt waren.
  • Klinikseelsorge am HBK Singen,   
  • Hospiz- und Palliativzentrum Horizont gGmbH,
  • Hospizverein Singen und Hegau e.V., 
  • Hospizverein Radolfzell, Höri, Stockach und Umgebung e.V.,
  • Hospizgruppe Salem e.V.,
  • Pflegestützpunkt Landkreis Konstanz,
  • In der Natur sein - Angela Klein, Radolfzell,
  • Waldruh St. Katharinen, Bodman-Ludwigshafen,
  • Bäckerei Stadelhofer, Singen
  • Praxis für Beratung und Fortbildung Ulrike Traub, Singen.

Alle Beteiligten möchten mit ihren Angeboten etwas zur Unterstützung und Begleitung von Betroffenen beitragen und sich als Ansprechpartner/innen zur Verfügung stellen. In diesem Sinne soll diese Website Interessierte informieren. 

Weitere Engagierte - Einzelpersonen, Gruppen, Teams, Dienste, Träger, Gemeinschaften, u.a.m. - sind im Netzwerk herzlich willkommen.

Weitere Infos finden sich auf der Website https://www.trauerverbindetuns.info

Gemeinsam gegen die Sorgen die Überforderung oder die Trauer: der Treffpunkt Horizont hat ein Projekt entwickelt, um Menschen mit selbstgeschriebenen Briefen Mut zu machen für alles, was sie beschäftigt und belastet.

Fastenzeit? Stimmt, da war doch was: die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern, die uns einlädt, auf etwas zu verzichten. Ein Gefühl, das wir seit Monaten kennen. Verzicht auf Begegnung, auf Umarmung und Nähe. Hinzu kommt die Angst vor der Zukunft und wirtschaftliche Sorgen. Und jetzt noch fasten? – „Nein danke“, wird so mancher denken.
Die bevorstehende Fastenzeit bietet uns jedoch auch in diesem Jahr die Chance, einen anderen Blick auf die Welt und uns selbst zu bekommen.

Die von Elsabeth Paul und Sandra Storz vom Treffpunkt Horizont entwickelte Aktion „HerzWorte“ möchte Zeit und Raum schaffen für all diejenigen, die coronabedingt besonders schwere Zeiten durchleben. „Wir sind uns sicher, dass es viele Menschen gibt, die bereit sind, andere zu unterstützen, die es gerade schwerer haben“, erklärt Elisabeth Paul die Idee.
Der Grundgedanke ist, Menschen durch Briefe zu verbinden. „Jede und jeder freut sich über ein positives, aufmunterndes Wort in schwierigen Zeiten. Besonders dann, wenn es dem Gegenüber ähnlich geht – das schafft Verbindung, macht Mut und gibt Zuversicht“, ergänzt Sandra Storz.

Die Belastungen der Menschen in der Region sind dabei ganz unterschiedlich. Neben Sorgen um die eigene Gesundheit spielen auch Geldnöte, Unsicherheiten in Bezug auf den Arbeitsplatz oder andere vielfältige Belastungen durch beispielsweise fehlende Kinderbetreuung und Perspektivlosigkeit eine große Rolle. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen führen oftmals zur Vereinsamung und damit zu psychischen Belastungen.

Hier möchte die Aktion „HerzWorte“ ansetzen. „Worte die von Herzen kommen, haben Kraft! Sie können trösten, begleiten, Hoffnung und Freude schenken. Vor allem aber auch verbinden. Sie zeigen: Du bist nicht allein, ich denke an dich, ich „trage“ mit,“ so Sandra Storz.
In einem Brief, einer Karte, oder auch einer Mail können Menschen anderen Menschen einen guten Gedanken, ein gutes Wort, einen kleinen Trost oder einen Zuspruch zukommen lassen. Sie entscheiden selbst, ob sie ihre Worte anonym, vielleicht nur mit dem Vornamen oder mit ihren Kontaktdaten, abschicken. Bei letzterem kann daraus vielleicht eine „Brieffreundschaft“ entstehen.

Auf etwas zu verzichten, um den anderen stärker in den Blick zu nehmen und sich für ihn einsetzen: das ist die Idee hinter der Aktion. „Ich glaube an die Fügung, dass sich die geschriebenen Worte ihren Empfänger suchen und ihn auf besondere Weise im Herzen berühren werden,“ ergänzt Elisabeth Paul.

Der Treffpunkt Horizont fungiert bei der Aktion als Verteiler und damit als „Postbote“. Die anonymen Briefe können bis zum 8. März im Treffpunkt Horizont abgegeben oder dorthin verschickt werden (Postadresse: Treffpunkt Horizont, Hegaustraße 29, 78224 Singen). Nach Sortierung und dem Kuvertieren in die „HerzWorte“-Umschläge werden die geschriebenen Briefe vom Treffpunkt an Menschen weitergeleitet, die sich über die guten Worte freuen.

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und dem bestehenden Netzwerk sollen die „HerzWorte“ so möglichst viele Menschen erreichen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Interessierte finden alle wichtigen Infos zur Teilnahme und Unterstützung der Aktion auf der Website des Treffpunkts Horizont unter https://www.treffpunkt-horizont.info.

 

Kurz und knapp: Wie funktioniert die Aktion „HerzWorte“?

Die vom Treffpunkt Horizont initiierte Aktion möchte Menschen durch selbstgeschriebene Briefe verbinden. Anonyme Briefeschreiber*innen können aufmunternde Gedanken oder gute Worte verfassen und an den Treffpunkt Horizont schicken.
Dort werden die eingehenden Briefe gesichtet, verschiedenen Themenbereichen zugeordnet und in „HerzWorte“-Briefumschlägen kuvertiert. Durch die Sichtung wird versucht, den Empfängern ein möglichst zu ihrer individuellen Situation passenden Brief zukommen zu lassen. Durch Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern werden dann die Briefe an Einzelpersonen, Klienten und Patienten von Organisationen weitergegeben.

Ziel ist, möglichst viele Menschen in der Region mit den „HerzWorten“ zu erfreuen.

Die Briefe der Briefeschreiber*innen richten ihre HerzWorte-Post an den Treffpunkt Horizont (Postadresse: Treffpunkt Horizont, Hegaustraße 29, 78224 Singen) zur Verteilung an die Empfänger durch das Team vom Treffpunkt Horizont.

Weitere Infos zur Aktion gibt es auf der Website des Treffpunkts Horizont unter https://www.treffpunkt-horizont.info.

Der Talerkonzept der Apotheke Sauter ist nicht neu – die Spendenaktion für Horizont jedoch schon. Apotheken-Inhaber Andreas Pfleger konnte nun zur Freude aller Beteiligten die gespendeten Goldtaler in Höhe von 1.500€ an das Hospiz Horizont übergeben.

„Unsere Goldtaler-Aktion kommt bei den Kunden sehr gut an. Manche Kunden möchten ihre Goldtaler jedoch nicht selbst einlösen, sondern lieber für den guten Zweck spenden. So hat sich in der letzten Zeit einiges an Goldtalern angesammelt, deren Geldwert wir gerne an das Hospiz Horizont spenden“, erklärt Andreas Pfleger. Das Hospiz werte die Stadt Singen noch ein kleines Stück auf und sorgt so für ein Alleinstellungsmerkmal der Stadt, erklärt er seine Wahl.

Das Talerkonzept belohnt die Treue der Kunden, in dem für verschiedene Aktionen Taler ausgegeben werden. In der Spende ist auch viel „Tüten-Geld“ enthalten. „Seitdem wir die Einkaufstüten abrechnen, um auch unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, hat der Bedarf an Tüten enorm abgenommen. Die meisten Kunden bringen ihre eigene Einkaufstasche mit“, freut sich Andreas Pfleger. Wer dann doch eine Einkaufstasche benötigt, gibt eine kleine Spende für den guten Zweck und erhält so eine Tüte.

Die Zusammenarbeit mit Horizont ist für die Apotheke Sauter nicht neu. Die Apotheke Sauter war einer der ersten Kooperationspartner des ambulanten Dienstes Palliativ daheim und plant nun auch eine enge Kooperation mit dem Hospiz.

 

 

 

 

Trotz frischer Gründung direkt die richtigen Werte im Blick: Immobilienmakler Stefan Pfaff spendet ein Prozent seines Umsatzes aus 2020 an das Hospiz Horizont.

Hospizleitung Iris Eggensberger und Pflegedienstleitung Simone Dautel konnten sich vergangene Woche über einen symbolischen Spendenscheck von Immobilienmakler Stefan Pfaff an das Hospiz Horizont freuen. Vertreten durch Annette Esposito (Assistenz der Geschäftsführung Pfaff Immobilien) wurde die Spende vor Ort an Iris Eggensberger und Simone Dautel übergeben.

Die Freude über die gesamten 1.500€ waren groß. „Wir würden uns wünschen, dass noch andere Unternehmen aus der Region auf die Idee kommen, sich mit solchen Ideen bei uns – und auch anderen sozialen Organisationen – zu engagieren“, erklärt Iris Eggensberger.

Für Stefan Pfaff war dies seit Gründung 2020 eine Selbstverständlichkeit. „Die Werte und Moralvorstellungen des ehrbaren Kaufmanns spielen für mich eine ganz zentrale Rolle und ich nehme mein unternehmerisches Handeln sehr ernst“, erklärt Stefan Pfaff.

Das Hospiz Horizont überlegt nun, wo die Spende von Stefan Pfaff am sinnvollsten eingesetzt werden kann. Fokus soll sein, die letzte Lebensphase der Hospizgäste weiterhin so angenehm wie möglich zu gestalten.

Der Musikverein Hausen an der Aach hat das Hospiz Horizont mit einem kleinen "Garten-Advents-Konzert" überrascht. Die Hospizgäste, Mitarbeitenden und sicher auch einige liebe Nachbarn haben sich sehr über die musikalische Darbietung gefreut!

Ein großes Dankeschön an den Musikverein Hausen a.d.Aach e.V.!

Vor etwa drei Wochen haben wir Besuch von SWR-Reporterin Tina Löschner bekommen und ihr unseren interkulturellen Trauerort vorgestellt und unsere Gedanken dazu erzählt. Wer das Interview live verpasst hat, kann es sich noch einmal auf der Seite des SWR anhören:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/serie-tod-und-trauer-hospiz-trauerort-in-singen-100.html 

Vielen Dank an Tina Löschner und den SRW4 für den sehr gelungenen Beitrag über uns!

 

Auch das Café Horizont ist - so wie alle anderen Gastronomiebetriebe - erneut zu einer kleinen Zwangspause gezwungen und wird die kommenden Wochen nutzen, Ideen zu sammeln, Rezepte auszuprobieren und tolle Sachen für Sie zu planen.

Sie werden auf der Facebook seite (HorizontHospizzentrum) - sowie auf unserer Café-Website www.cafe-horizont.info über Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten und wir freuen uns, Sie schnellstmöglich wieder bei uns im Café Horizont begrüßen zu können!

Ihr Team vom Café Horizont

Der vergangene Freitagabend markierte das Ende der Woche zum Welthospiztag. Manuela Trapani nahm die Gäste auf eine kulinarische und literarische Reise rund um den Apfel mit. Von Beginn bis zum Ende des eindrucksvollen Abends stand alles im Zeichen des Apfels. Der Apfel als „Frucht der Früchte“ wurde in Worten durch die dramaturgisch gut vorgetragenen Lesepassagen von Manuela Trapani und im kulinarischen Sinn durch das mehrgängige Apfelmenu unter der Leitung von Michaela Hug facettenreich präsentiert.
Ob als Liebesgedicht, Märchenauszüge, informative Abhandlungen, als Chutney zu den Röstis oder Crumble mit Eis: alle Sinne wurden hier angesprochen und die Gäste genossen das besondere Ambiente und die vielfältigen Leckereien dieses besonderen Abends.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen Abend und die gesamte Veranstaltungswoche zu so tollen Veranstaltungen gemacht haben!

Der vergangene Donnerstagabend stand ganz im Zeichen der Kinder und Jugendlichen und ihren Bedürfnissen, wenn in ihrem Umfeld jemand lebensbedrohlich erkrankt. Die beiden Koordinatorinnen des Hospizvereins Konstanz, Alexandra Maigler und Petra Dierenbach berichteten von den Ängsten und Unsicherheiten aus Sicht der betroffenen Kinder, wenn ein Elternteil oder ein Geschwisterkind in einer Familie schwer erkrankt und wie sich der Alltag für alle verändert. Auf sehr einfühlsamer Weise gaben sie den Zuhörern Tipps in Umgang mit den Kindern und stellten die Angebote und Hilfen des Hospizvereins Konstanz, der die Kinder im ganzen Landkreis betreut, vor.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich den Referentinnen Frau Maigler und Frau Dierenbach für die Vorstellung ihrer wertvollen Arbeit für Kinder und Familien im Landkreis Konstanz!

Am dritten Abend der Veranstaltungswoche zum Welthospiztag waren Journalist und Autor Johannes Fröhlich und Jazz-Saxophonist Benjamin Engel zu Gast im Treffpunkt Horizont.

Die Zuhörer wurden ab dem ersten Gedicht in den Bann gezogen. Der perfekt abgestimmte Klang des Saxophones und Basssaxophones unterstrich die manchmal melancholischen, manchmal heiteren Gedichte. Die Fotos von Elisabeth Paul setzten den genau passenden Akzent und rundeten den stimmungsvollen Abend ab.

Da die Nachfrage nach dieser musikalischen Lesung so groß war, wir jedoch nur 25 Gästen Platz bieten durften, haben sich die Künstler bereit erklärt, einen weiteren Abend zu präsentieren. Am Mittwoch, 25.11.2020 werden beide nochmals im Treffpunkt auftreten.

Sie haben Lust, am 25.11.2020 bei der musikalischen Lesung mit dabei zu sein? Anmeldungen zum zweiten Abend mit Johannes Fröhlich und Benny Engel werden über den Treffpunkt Horizont entgegen genommen. Sie erreichen den Treffpunkt Horizont unter mail@treffpunkt-horizont.info oder unter 07731-969 70 790.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldungen!

Beim gestrigen Vortrag des Hospizvereins Radolfzell, Stockach, Höri und Umgebung e.V. drehte sich alles um die besonderen Herausforderungen und Sorgen, die die Angehörigen in der Pflege von palliativen Patienten belasten.

Die zwei Koordinatorinnen des Hospizvereins Radolfzell, Martina Joos und Marianne Faude, berichteten von ihren Erfahrungen im Austausch mit den Angehörigen schwerstkranker und sterbender Menschen. Sie bezogen die Zuhörer direkt mit ein und machten in ihrem Vortrag deutlich, dass es für die Angehörigen Mut und Ehrlichkeit braucht, auch auf die eigenen Bedürfnisse und Ressourcen zu achten, um diese belastende Zeit zu meistern. Die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden ist eine große Herausforderung.

Wir danken den Referentinnen für ihr Engagement, uns und den Teilnehmern über ihre wertvolle Arbeit zu berichten!

Die Veranstaltungswoche zum Welthospiztag hat gestern mit der Veranstaltung „Menschen brauchen Menschen“ gestartet. Die Koordinatorin des Hospizvereins Singen und Hegau e.V., Susanne Grimm, stellte zusammen mit der ehrenamtlichen Hospizbegleiterin Sabine Blümke die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Hospizbegleitung vor.

Sehr einfühlsam berichteten beide von den Begegnungen mit den Sterbenden und deren Angehörigen. Die Zuhörer konnten eine Eindruck gewinnen, wie besonders und bereichernd dieser Dienst sein kann.

Nach einer kurzen Fragerunde bedankten sich die Vorsitzende des Hospizvereins Irmgard Schellhammer und der Geschäftsführer von Horizont Wolfgang Heintschel für diesen berührenden und informativen Abend bei den beiden Referentinnen.

Sie haben Interesse, mehr über die Arbeit der Hospizvereine in der Region zu erfahren? Melden Sie sich beim Treffpunkt Horizont, um sich noch einen der wenigen Plätze für die kostenlosen Vorträge zu sichern!
Sie erreichen den Treffpunkt Horizont unter mail@treffpunkt-horizont.info oder unter 07731-969 70 790.

In Anbetracht des anhaltenden Infektionsgeschehens haben wir vom Hospiz- und Palliativzentrum Horizont gestern die schwere Entscheidung getroffen, den geplanten Tag der offenen Tür am Samstag, den 10. Oktober abzusagen. Wir sehen uns in der starken Verantwortung unseren Mitarbeitenden, den Ehrenamtlichen, sowie den Besuchern gegenüber und möchten dem bestehenden Risiko vorbeugen.

Die in der Woche vom 5. bis zum 9. Oktober stattfindenden Veranstaltungen werden wie geplant stattfinden; hier können wir aufgrund der Anmeldepflicht die Einhaltung der Hygienemaßnahmen garantieren.

Wir hoffen, in absehbarer Zeit eine Alternative zum geplanten Tag der offenen Tür anlässlich unseres einjährigen Bestehens zu finden und werden Sie zeitnah darüber informieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis – bleiben Sie gesund!

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) hat zum13. Mal den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“ verliehen. Den ersten Preis erhielt das innovative Projekt „Ethische Beratung in der ambulanten Palliativversorgung“, ein Modellprojekt von Palliativ Daheim und dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg. Dr. Verena Wetzstein, Projektleiterin des Palliative Care Forums und Studienleiterin der Katholischen Akademie Freiburg, nahm stellvertretend für das Projektteam den mit 5.000 € dotierten Preis entgegen. Sie freut sich über die Bestätigung ihrer Arbeit: „Diese Auszeichnung stärkt und fördert die ambulante Palliativversorgung und hilft uns, die Ethikberatung langfristig zu etablieren und damit Qualität für Patienten am Lebensende zu sichern.“


Das Palliative Care Forum, eine Initiative der Erzdiözese Freiburg, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Situation sterbender Menschen und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern. Die Verbreitung einer palliativen Kultur durch Projekte, Veranstaltungen und Vernetzungen steht dabei im Vordergrund. Der bundesweit anerkannte Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin wird seit 2008 vergeben. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, würdigt die Preisträger: „Die Ethikberatung gerade in der ambulanten Versorgungssituation gilt es unbedingt weiterzuentwickeln, da sich im praktischen Alltag oft dringliche Fragen zu Entscheidungen um Leben und Tod stellen, ohne dass im ambulanten Setting Ethikberatungsstrukturen etabliert wären. Die Ethikberatung in Deutschland wurde bislang vor allem im stationären Bereich implementiert!“

Copyright: Erzdiözese Freiburg

Ganz unter dem Motto „Hospiz ist da, wo Menschen sind – auch bei Dir vor Ort“ lädt das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont zum ersten Welthospiztag zusammen mit dem Hospizverein Singen und Hegau e.V. auf den eigenen Campus ein.

Um den ersten Welthospiztag bei Horizont am 10. Oktober 2020 gebührend zu zelebrieren, wurde eine ganze Themenwoche vom 5. bis zum 9. Oktober entwickelt, die mit informativen und kulturellen Abendveranstaltungen die Öffentlichkeit mit der Hospiz- und Palliativarbeit sowie mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in Kontakt bringen möchte.
Den feierlichen Abschluss der Themenwoche bildet ein Tag der offenen Tür anlässlich des einjährigen Bestehens des Hospizes Horizont.

Den Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm gibt es hier zum >> Download (1,6 MB).

Die Themenwoche umfasst drei Informationsabende der regionalen Hospizvereine in Singen, Radolfzell und Konstanz, die über die ehrenamtliche Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden berichten und die Öffentlichkeit über Herausforderungen und Sorgen von An- und Zugehörigen informieren. Ein weiteren Informationsabend befasst sich mit der Frage, welche Art von Unterstützung Kinder und Jugendliche benötigen, wenn in ihrem Umfeld jemand lebensbedrohlich erkrankt ist.

Zwei Lesungen regionaler Künstler vervollständigen die Themenwoche; die musikalische Lesung mit Johannes Fröhlich in Begleitung des Saxophonisten Benny Engel sowie die kulinarische Lesung mit Manuela Trapani zum Thema „Der Apfel – Frucht der Früchte“ zeigen, dass das Hospizzentrum Horizont mit seinem Veranstaltungsbereich „Treffpunkt Horizont“ ein Ort der Kultur für alle ist.
Den Höhepunkt der Themenwoche stellt der Tag der offenen Tür am Welthospiztag am Samstag, den 10. Oktober 2020 dar.

Wenn auch in Anbetracht des aktuellen Infektionsgeschehens etwas kleiner geplant als ursprünglich gedacht, freuen wir uns, der Öffentlichkeit an diesem Tag unser Hospizzentrum zu präsentieren. Zum einjährigen Bestehen öffnen wir für einige Bereiche die Türen: im Raum der Stille im Hospiz finden ökumenische Impulse mit Palliative Care-Seelsorgerin Sandra Hart statt ebenso wie Führungen im interkulturellen Trauerort durch Ehrenamtliche.

Für das leibliche Wohl sorgt das Café Horizont in den Räumlichkeiten vom Treffpunkt Horizont.

Als Auftakt einer kleinen Eventreihe veranstalten wir einen exklusiven Gin-Brennabend mit anschließender Verkostung im gemütlichen Café Horizont.

Gemeinsam mit der regionalen Brennerei Brennlust aus Wahlwies werden die Teilnehmer in die Welt des Gins und der Destillate entführt und kommen so neben viel Wissenswertem über die beliebte Spirituose Gin auch in den Genuss des vor Ort gemeinsam selbst gebrannten Gins sowie zwei leckeren Cocktails mit Gin.

Das Event findet statt am Freitag, den 2. Oktober 2020 um 18:30 Uhr im Café Horizont (Hegaustraße 29 in Singen)

Preis pro Person: 48 €

Im Preis inbegriffen ist

  • das gemeinsame Brennen eines Gins vor Ort,
  • ein kleines Fläschle des selbstgebrannten Gins für Sie Zuhause,
  • die Verkostung von zwei verschiedenen Gins,
  • zwei kleine Gin-Cocktails,
  • eine Antipasti-Platte (auf Wunsch auch vegetarisch möglich).


Aufgrund der aktuellen Lage ist die Teilnehmerzahl auf 22 Personen begrenzt.
Bitte melden Sie sich für eine verbindliche Teilnahme bis zum 25. September 2020 telefonisch im Café Horizont unter 07731 – 969 70 799 an.

 

Nach zwei Jahren Bauzeit wird nun das Hospiz Horizont mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht.

Leitung von Palliativ daheim und Hospiz nun in einer Hand

Im Rahmen der Sitzung des Aufsichtsrates hat der Hospizverein Singen und Hegau e.V. gestern die stolze Summe von 250.000 € an die Geschäftsführung von Horizont übergeben. Der Hospizverein hatte jahrelang Spenden für den Bau des stationären Hospizes beiseite gelegt. „Wir freuen uns, dass die Eröffnung nun in greifbare Nähe rückt“, erklärt Irmgard Schellhammer, erste Vorsitzende des Hospizvereins. Das Geld soll für die Ausstattung der Gästezimmer sowie für die Einrichtung verwendet werden.

Ein herzliches Dankeschön an den Hospizverein für diese unglaublich großzügige Spende!

Großzügige Spende des Vereins zum Aufbau der Palliativversorgung im Landkreis
Der Hospizverein Radolfzell, Stockach, Höri und Umgebung e.V. hat das Hospiz- und Palliativzentrum Horizont mit einer großzügigen Spende von 50.000 Euro bedacht. Die Spende ist für den Ausbau der Palliativversorgung im Landkreis Konstanz gedacht, die mit dem Hospiz Horizont in Singen nun einen großen Schritt gemacht hat.

Wir danken dem Vorstand des Hospizvereins recht herzlich für die maßgebliche Unterstützung unserer Arbeit!

Corona-Pandemie

Die Gesundheit und die Sicherheit von alten und pflegebedürftigen Menschen, Kindern und ihren Familien, Menschen in Not sowie Menschen mit einer Behinderung stehen für uns als Horizont gGmbH an erster Stelle. Daher beobachten wir die Corona Pandemie sehr aufmerksam und passen unsere Sicherheitskonzepte und Schutzmaßnahmen immer aktuell an. Wir von Horizont werden alles dafür tun, dass wir Ihnen weiterhin eine gute, verlässliche und sichere Hilfe und Unterstützung anbieten können.

Herzliche Grüße – und bleiben Sie vor allem gesund!
Wolfgang Heintschel und Christian Grams